Naturwissenschaftliche Bildung Schweiz - SWiSE
Warum ist der Himmel blau? Wie lässt sich mehr Energie sparen: Indem ich weniger heize oder indem ich weniger Licht anzünde? Ist das Reh eigentlich das Weibchen vom Hirsch? Diese und andere Fragen stellen Kinder und Jugendliche. Hier kann im Unterricht angeknüpft werden. Dabei lassen sich gleichermassen Wege in die Welt der Schülerinnen und Schüler wie auch in die Welt der Naturwissenschaften und Technik erschliessen.
SWiSE (Swiss Science Education/Naturwissenschaftliche Bildung Schweiz) will unter anderem dazu beitragen, diese Wege aufzuzeigen und zu beschreiten. Gemeinsam mit so genannten SWiSE-Schulen und -Lehrpersonen werden innovative Unterrichtskonzepte entwickelt, durchgeführt und ausgetauscht.
In der Zentralschweiz sollen mindestens 8 SWiSE-Schulen entstehen. Jede Schule ernennt zwei SWiSE-Lehrpersonen. Diese besuchen ihren Bedürfnissen entsprechende SWiSE-Weiterbildungsmodule und nehmen an Praxistreffs und anderen SWiSE-Veranstaltungen teil. Von der Schulleitung unterstützt tragen sie ihre Erkenntnisse und Erfahrungen ins Kollegium, initiieren schulinterne Weiterbildungen und unterstützen Kolleginnen und Kollegen bei der Planung und Umsetzung des naturwissenschaftlich-technischen Unterrichts. Sie wirken damit als Multiplikatoren bzw. Multiplikatorinnen innerhalb aber auch ausserhalb der Schule.
SWiSE-Schulen werden durch die PHZ in ihrer Entwicklung durch Beratungs- und Weiterbildungsangebote unterstützt.
Ziele für Lehrpersonen und Schulen
- Lehrkräfte – unabhängig von ihrem naturwissenschaftlichen Hintergrund – darin unterstützen, den Unterricht zu überdenken und qualitativ weiterzuentwickeln sowie ihre Einstellung zur naturwissenschaftlich-technischen Bildung spezifizieren bzw. differenzieren.
- Lehrpersonenteams sowie Schulen darin begleiten, die Ideen eines kompetenzorientierten Unterrichts, die zukünftigen Bildungsstandards und damit die Planungsvorgaben des Lehrplans 21 methodisch-didaktisch in die Praxis umzusetzen.
- innerhalb einer Schule (Kindergarten, Primarschulen) bzw. innerhalb der Fachschaft Naturwissenschaften (Sekundarstufe I) Schulentwicklungsprozesse im Rahmen eines Schulprogramms initiieren, begleiten und evaluieren.
- Netzwerke innerhalb einer Schule sowie auf regionaler Ebene aufbauen, um Lehrpersonen den Austausch und die Zusammenarbeit mit Kollegen und Kolleginnen zu ermöglichen.
Adressaten
Ausgewählte Kindergärten, Primarschulen und SEK I-Schulen der Zentralschweiz.
Wichtige Daten
Informationsveranstaltung
- hat am 29. Februar 2012 stattgefunden
Bewerbungsfrist
- 31. März 2012
Projektdaten
- Start: August 2012
- Ende: August 2015
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Kontakt
Prof. Dr. sc. nat. Markus Wilhelm
6004 Luzern
041 228 79 18
markus.wilhelm @ phz.ch
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